Liebe Freunde,
Folgenden Artikel der Nürnberger Nachrichten zum Thema Altersarmut hat mich sehr nachdenklich gemacht. Gelingt es uns als Gesellschaft nicht mehr, die Schwachen und Kranken mit zu integrieren? Ich denke, jeder von uns kann auch hier einen Beitrag leisten. Wir haben Wohlstand wie keine Gesellschaft vor uns und doch ist es für uns nicht leichter geworden zu teilen und über den Tellerrand zu schauen. Ich glaube an das Gute im Menschen, die Frage ist, wie können wir mehr davon freisetzen, jeden Tag in unserem Alltag?
Herzlich grüßt
Die Bluepingu Redaktion
Frank Braun
Hier der Artikel zum nachlesen:
Nürnberger Nachrichten – Dienstag 5. Mai 2009
Dieter Maly eröffnet Projekt-Woche an der B 4
NÜRNBERG – Die Altersarmut wird in der Stadt nach Einschätzung von Dieter Maly, dem Leiter des Sozialamtes, in den nächsten Jahren stetig wachsen. Und auch die prekäre Lage von Jugendlichen und jungen Erwachsenen verlange besondere Maßnahmen.
In Nürnberg leben derzeit rund 70.000 Menschen von staatlichen Transferleistungen. «Jeder kennt vermutlich einen Betroffenen, der Alg II oder Sozialhilfe bekommt», sagte Maly, dessen Behörde seit einiger Zeit exakt Amt für Existenzsicherung und soziale Integration – Sozialamt heißt. Jeder fünfte Jugendliche lebe in ärmlichen Verhältnissen.
«Alle Kraft» für bessere Bildungschancen
Die Alg-II-Sätze für diese Gruppe, zu der häufig Migranten gehören, sollten nach seiner Auffassung dringend erhöht werden. Außerdem müsse «alle Kraft» für bessere Bildungschancen aufgebracht werden.
Dieter Maly erhob diese Forderungen zum Start des Schulprojekts «Armuts-Zeugnisse» in der Berufsschule 4 an der Schönweißstraße für kaufmännische Berufe. Ziel ist es, so Schulleiter Alexander Liebel, die Schülerinnen und Schüler für soziale Fragen zu sensibilisieren und ihr soziales Engagement zu fördern. Sozialamts-Chef Maly würdigte diese Initiative als bedeutenden Beitrag für eine tiefgehende Auseinandersetzung mit dem Thema Armut, «das für viele kein fernes Phänomen mehr ist, sondern eine ganz persönliche und hautnahe Bedrohung». Dabei gehe es nicht nur um einen Mangel an Geld, sondern um eine zunehmende Verarmung der gesamten Lebensgestaltung.
Künstlerische Installationen
Die Schüler der B 4 beschäftigen sich in dieser Woche in verschiedenen Unterrichtsfächern wie Deutsch, Sozialkunde oder Geschichte mit dieser Situation. Sie haben im Schulgebäude passende künstlerische Installationen aufgebaut, Plakate gestaltet und Spendenaktionen für soziale Einrichtungen auf die Beine gestellt. «Die Idee zu dem Projekt entwickelten die Schüler schon vor Monaten, als es mit der Krise so richtig losging», sagte Bettina Dobbert, die verantwortliche Lehrkraft.
Mitarbeiter von Malys Behörde kommen ebenso in den Unterricht wie Mitarbeiter des Sozialmagazins Straßenkreuzer oder Besucher der Wärmestube und berichten über ihre Erfahrungen. Gleichzeitig läuft die Aktion «Schule ohne Rassismus». Ziel ist eine entsprechende Zertifizierung. «Dazu müssen mindestens 70 Prozent aller Schüler und Lehrer unterschreiben, und wir müssen geeignete Veranstaltungen organisieren», sagte Franziska Jekel, Schülersprecherin an der Berufsschule.
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In einem Forum wurde dieser Post verlinkt und dadurch bin ich auf deinem Blog gelandet. Eigentlich bin ich nicht so der Blogleser sondern lieber in Foren unterwegs, aber wie ich es jetzt bei deinem Webblog gesehen habe koennen Blogs doch auch ganz infornativ sein. Vielleicht aendere ich ja irgendwann meine Meinung und bin bald lieber auf Blogs als auf Foren unterwegs
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